Glossar

A

Account
Zugangsberechtigung, besteht zumindest aus einem Benutzernamen und einem persönlichen Passwort.

Attachment
Datei, die beim Versand einer eMail angehängt wird.

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B

Backbone (engl.: Rückgrat)

große Datenleitungen, die den Großteil des Datenverkehrs übertragen.

Backup
Sicherungskopie einer Datei.

Bandbreite
gibt die übertragene Datenmenge pro Zeiteinheit (gemessen in Bps, -> Bits pro Sekunde) an.

Bookmark (engl.: Lesezeichen)
Liste von URLs, auf die so schneller zugegriffen werden kann.

Browser (engl.: to browse = grasen, schmökern)
Software, mit der Inhalte im WWW betrachtet werden.

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C

Cache

Zwischenspeicher, in dem häufig benötigte Daten abgelegt werden.

Cookie
Datenblock, der auf dem Computer des Surfers gespeichert wird und der Wiedererkennung und Personalisierung dient.

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D

DE-NIC

Deutsches Network Information Center, für die Vergabe von Domains und IP-Adressen in der Toplevel-Domain .DE zuständig.

Dialup (engl.: Anwählen)
Verfahren, bei dem die Verbindung erst bei Bedarf per Modem oder ISDN und nur für den benötigten Zeitraum aufgebaut wird.

DNS
Das Domain Name System setzt die Klartextnamen von Computern in IP-Adressen um und umgekehrt.

 

Domain
Eine gewisse Anzahl von Hosts, die unter einem gemeinsamen Namen zusammengefaßt sind. Sowohl ein einzelner Host kann eine Domain sein, als auch ein ganzes Netz. So gehören alle Rechner mit dem Namensende .de zur Toplevel-Domain Deutschland.

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E

eCash

Electronic Cash, elektronische Bezahlung über spezielle Dienstleister, die in der Regel ein Konto für ihre Kunden führen.

Explorer
(Internet-Explorer) Browser von Microsoft.

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F

Firewall

Englisch für "Feuerschutzwand": Hard- oder Software, die den Datenfluß zwischen einem öffentlichen und einem privaten Netz kontrolliert und gegen unberechtigte Zugriffe schützt. Im Internet oft als Proxy-Server realisiert.

Frame
Aufteilung der Darstellungsfläche eines Browsers in mehrere voneinander abhängige Teilflächen.

FTP
File Transfer Protocol. Dateiübertragungsprotokoll zwischen zwei Rechnern. Es wird im weltumspannenden Internet oder in lokalen Netzen eingesetzt, die auf TCP/IP-Basis arbeiten.

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G

Gateway
Übergang zwischen zwei Netzen. Ein Gateway-Rechner ist ein spezieller Rechner, der an beide Netze angeschlossen ist.

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H

Hit (engl.: Treffer)

Bezeichnung für einen Informationsabruf von einem Web-Server. Da Web-Seiten, Grafiken und andere Dateien je einen Hit darstellen, geht man in letzter Zeit dazu über, die Beliebtheit von Web-Seiten in Visits (Besuche) oder PageViews ( Seitenabrufe) anzugeben.

Host
Allgemein Rechner oder Server (auf dem in der Regel irgendwelche Dienste für Benutzer bereitgestellt werden). Oft gebraucht für den Rechner, zu dem man eine Datenverbindung aufgebaut hat.

Hosting
das Ablegen von Websites oder Teilen davon auf dem Webserver eines Providers.

Housing
bezeichnet die Möglichkeit, einen eigenen Rechner bei einem Provider aufzustellen. Dies spart die Gebühren für die sonst nötige Standleitung.

HTML
Hypertext Markup Language, Sprache, mit der im Internet Dokumente veröffentlicht werden.

HTTP
Hypertext Transfer Protokoll, dient im WWW dazu, auf Dokumente und andere MIME-Daten an Zielorten irgendwo im Netz zuzugreifen.

Hyperlink
Verweis auf ein anderes Dokument oder eine andere Textstelle in einem Hypertext.

Hypertext
Elektronisches Dokument, das aus einer Vielzahl von Informationsbausteinen, Knoten und Querverweisen (Hyperlinks) besteht, die der Leser in nicht-linearer Reihenfolge lesen kann.

 

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I

Intranet

Firmeninterne Netze, die Internet-Technik verwenden.

IP
Internet Protocol, definiert den Aufbau und die Adressierung von Datenpaketen in TCP/IP-Netzwerken.

IP-Adresse
Ziffernadresse eines ganz bestimmten Rechners im Internet. Besteht aus einem Zahlencode von vier Zahlen von 0 bis 255 (z.B. 192.168.0.55).

IR
Internet Registry. Vergibt die eindeutigen IP-Adressen.

IRC
Internet Relay Chat. Weltweites Chat-System im Internet (Chat = Gespräch, Schwatz).

ISDN
Integrated Services Digital Network, "Dienstintegrierendes digitales Netz", ein öffentliches Digitalnetz für den Transfer von Daten, Text, Sprache und Bild über eine einzelne Telefonleitung (Amtsleitung).

ISP
Internet Service Provider, Firma oder Institution, die Anbindungen an das Internet verkauft. Dabei betreibt jeder ISP ein Teilnetz des Internet.

 

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J

Java

Objektorientierte Programmiersprache.

JavaScript
Ein von der Firma Netscape eingeführter Standard, in HTML-Seiten ein ausführbares Script zu integrieren.

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K

Klient
Arbeitsplatzrechner, der Dienstleistungen von Servern in Anspruch nimmt. So können Rechner in Netzen gemeinsame Betriebsmittel oder Dienste mit anderen Arbeitsplatzrechnern teilen.

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L

LAN

Local Area Network, digitales Hochgeschwindigkeitsnetz. Meist auf nur kleiner Grundfläche (ein Gebäude oder gar Stockwerk). Oft aus sehr unterschiedlichen Rechnersystemen gebildet.

Link
Verbindung zwischen Sites mit Hilfe von Übertragungsprotokollen.

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M

Modem
Abkürzung für Modulator/DEModulator. Ein Modem wandelt den Bitstrom des Computers in analoge Signale um, die dann auch über das Telefonnetz übertragen werden können (Modulation). Das Partner-Modem macht die Umwandlung dann wieder rückgängig (Demodulation).

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N

Nameserver

Ein Rechner, der Domain-Namen und IP-Adressen zuordnen kann.

Navigator
Browser von Netscape.

Netzwerkprotokoll
Protokoll, das den Datentransfer in Netzwerken ermöglicht.

 

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P

Page Impression (PI)

PageView (Englisch für "Seitenabruf")

PageViews bezeichnen die Anzahl der visuellen Kontakte beliebiger Benutzer einer werbeführenden Web-Seite. Siehe auch: AdClick, Hit, Visit.

PGP
Pretty good privacy, ein im Internet verbreitetes Verschlüsselungssystem, das als sicher gilt. Weil mit PGP Verschlüsseltes von niemanden anderen als dem Empfänger eingesehen werden kann, ist dessen Anwendung auf höchster politischer Ebene heiß umstritten.

Plug-in
Englisch für "to plug = einstecken, stöpseln". Plug-ins sind Programme oder Programmteile, die die Funktionalität eines anderen Programms erweitern.

Port
1. Eine Schnittstelle, eine Anschlußmöglichkeit wie etwa die serielle oder die Druckerschnittstelle.
2. Im Internet die Nummer, die nach einem Doppelpunkt in einer URL auftaucht.
3. Programm, das von einem auf ein anderes Betriebssystem "portiert" wurde.

Provider
Unternehmen, das gegen Gebühr den Zugang zum Internet ermöglicht.

Proxy
Bezeichnung für einen Netzwerkdienst, der stellvertretend für einen Klienten Netzwerkverbindungen aufbaut. Ein HTTP-Proxy z.B. besorgt sich auf Anforderung HTML-Seiten stellvertretend für ein Anzeigeprogramm. Durch dieses Prinzip kann Zwischenspeicherung und Datenflußkontrolle realisiert werden.

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R

Router

Ein spezieller Computer oder ein Programm, welches das Routing zwischen Netzwerken erledigt.

Routing
Transportieren von Daten innerhalb eines Netzes anhand eines Pfades, der im Header der Daten enthalten ist (passives Routing) oder durch Bestimmen des kürzesten, schnellsten, billigsten oder nächstbesten Routweges (aktives Routing) aus den Maps. Da das Internet keine direkten Verbindungen zwischen Rechnern kennt, erfolgt der Versand von Daten grundsätzlich in kleinen Paketen - je nach Bedarf über verschiedene Zwischensysteme. Diese Form des Datenverkehrs erzielt eine hohe Flexibilität und die Ausfallsicherheit des Netzes.

 

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S

S-HTTP

Kurz für Secure HTTP. Erweiterung von HTTP zur Authentifizierung und Datenverschlüsselung zwischen Web-Server und Anzeigeprogramm.

Script

Skriptdatei, enthält in der EDV interpretierbare Befehle einer Skriptsprache, wie z.B. PHP, Perl, JavaScript. Auch ein Unix-Shell Programm wird in der Regel als Script bezeichnet.

Server
Server realisieren funktionale und infrastrukturelle Netzwerkdienste. Sie bieten nicht nur dem/den Klienten Funktionen an, sondern ermöglichen auch die Netzadministration. Server sind üblicherweise gut bis sehr gut ausgestattete Rechner, auf denen ein Betriebssystem die gemeinsame und geordnete Benutzung von Betriebsmitteln koordiniert.

Standleitungen
Von der Telekom oder anderen Leitungsanbietern (siehe auch: Carrier) gemietete Festverbindung (leased line, Mietleitung) mit meist höherer Bandbreite als Telefonleitungen.

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T

TCP/IP Transmission Control Protocol / Internet Protocol

Ein Satz von Netzwerkprotokollen, die im Internet verwendet werden, um dem Benutzer eine Reihe von Diensten zur Verfügung zu stellen. Darauf setzen z.B. Protokolle für remote login (telnet), file transfer (FTP) und Mail (SMTP) auf. IP ist dabei die Vereinbarung, wie die einzelnen Datenpakete formuliert und versendet werden. Anschließend übernimmt das TCP/IP dann den Verbindungsaufbau und die sichere Zustellung des Datenpakets.

telnet
Das Standard-Protokoll im Internet für remote login. Damit kann man zu einem anderen Host über das Internet eine interaktive Verbindung aufbauen, als ob man direkt an diesem via Terminal angeschlossen wäre.

Toplevel-Domain
Bezeichnung der höchsten Domain im Internet. Man erkennt die Toplevel-Domain am letzten Bezeichner einer Internet-Adresse. Für viele Länder gibt es eine Toplevel-Domain mit einem Zwei-Buchstabencode, z.B. .de für Deutschland.

Traffic
Menge an Information, die über die Links fließt.

Typo3
OpenSource CMS System mit über 3500 Extensions für diverse Anwendungsbereiche. Diese Website wird u.a. mit Typo3 betrieben. MCS GmbH bietet Ihnen auch ein Support für Ihr Typo3 Projekt an.

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U

UNIX

Betriebssystem, für einen weiten Bereich von Rechnern verfügbar.

URL
Uniform Resource Locator, beispielsweise www.commando.de/verz/dat.ext - die eindeutige Adresse eines Internet-Rechners bzw. einer bestimmten Information darauf. Der Inhalt und das Übertragungsprotokoll der URL wird durch den Teil vor dem Doppelpunkt bestimmt; http: steht für WWW-Seiten, gopher: und ftp: für die entsprechenden Dienste; hinter news: oder newsrc: verbergen sich Newsgroups und hinter mailto: steht eine eMail-Adresse.

 

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V

Virus
Viren sind kleine Programme, die andere (meist größere Programme) infizieren, indem sie sich in die ausführbare Datei einhängen. Ein Virus wird dann mit dem Wirtsprogramm verteilt und kann für böse Überraschungen sorgen...

Visit
Englisch für "Besuch". Ein Visit bezeichnet den zusammenhängenden Besuch einer Web-Site.

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W

WAN Wide Area Network

Oft als Gegensatz zu LAN gebraucht. Das WAN deckt eine größere Fläche ab. Oft verbindet es mehrere LANs über größere Entfernungen.

Web-Server
Ein Server, der auf Anforderung mittels HTTP Web-Seiten zu einem HTML-Browser überträgt.

WWW World Wide Web

Im World Wide Web sind HTML-Dokumente durch URLs miteinander verknüpft. Dadurch realisiert das WWW einen Hypertext rund um die Welt. Das WWW bietet nicht nur Text, sondern über MIME-Erweiterungen auch Bild-, Ton- und andere Informationen. Das WWW ist mit Abstand der beliebteste Service im Internet geworden. Viele Leute setzen daher das Web mit dem Internet gleich.

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